Auf dem Pilgerweg unserer Seele, auf dem Weg zur Schamanin, werden wir entdecken, dass die ganze Natur beseelt und begeistert ist.
Wir werden lernen uns nach und nach mit diesen Kräften zu verbinden und uns einzufühlen in alles, was ist, in das Herz des Ganzen,
in die Natur alles Seienden. Darin kehren wir wieder zurück in das Leben, verschmelzen mit ihm. Wenn die Erfahrende verschwindet,
gibt es nur die Erfahrung selbst: Wenn ich Stein bin, bin ich einfach Stein, ich ruhe. Wenn ich durch das Gras gehe, bin ich Gras,
ich wachse, raschle, verdorre. Gehe ich in das Wasser, dann fließe ich und verstehe die Sprache des Wassers, wenn ich Feuer bin, brenne
ich, verzehre mich aus meiner Bewusstseinsglut. Wenn wir diese Fähigkeit erreicht haben, steht uns die Natur bei. Die ‚Schamanin’,
die einfach gewordene Frau, die nichts Besonderes mehr ist, weiß, sie ist geliebt, der ganze Himmel steht hinter ihr. Und sie ist
zur Erde selbst geworden. Sie hat sich zu sich selbst hin entwickelt, sie ist die, auf die sie immer schon gewartet hat. An dieser
Stelle endet der Pilgerweg.